Vegetations- und Waldbrände nehmen auch in unserer Region zunehmend an Bedeutung zu. Um im Ernstfall schnell und effektiv handeln zu können, haben wir uns im Rahmen einer Übung intensiv mit dem Thema Waldbrandbekämpfung beschäftigt.
Zu Beginn standen wichtige theoretische Grundlagen auf dem Plan: Wie breiten sich Wald- und Flächenbrände aus? Welche Gefahren bestehen für Einsatzkräfte? Und welche Taktiken helfen dabei, ein Feuer möglichst schnell unter Kontrolle zu bringen?
Im anschließenden Praxisteil wurde das Gelernte direkt umgesetzt. Mit einfachen Mitteln, aber viel Teamarbeit, bauten wir mithilfe der Steckleiter einen sogenannten Faltbehälter beziehungsweise Wasserpool auf. Solche Wasserentnahmestellen spielen bei Waldbränden eine wichtige Rolle, da es fernab von Hydranten oft keine direkte Wasserversorgung gibt.
Zusätzlich richteten wir einen Pendelverkehr ein: Einsatzfahrzeuge transportierten Wasser zur Einsatzstelle und füllten den Pool kontinuierlich nach. So konnten wir realistisch trainieren, wie eine stabile Wasserversorgung auch in abgelegenen Gebieten sichergestellt wird.
Gerade bei größeren Wald- und Flächenbränden kommt es auf gute Zusammenarbeit, klare Abläufe und schnelles Handeln an. Übungen wie diese helfen uns dabei, im Ernstfall vorbereitet zu sein und Menschen, Tiere und Natur bestmöglich zu schützen.
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