Bei unserer letzten Übung drehte sich alles um ein zentrales Thema der Feuerwehrarbeit: den Innen- und Außenangriff bei einem Gebäudebrand. Als Übungsobjekt diente das Dorfgemeinschaftshaus – ein Gebäude, wie es in vielen Orten zu finden ist und dessen Schutz im Ernstfall eine hohe Priorität hat.
Im Fokus stand der Innenangriff unter Atemschutz. Dabei wurde unter realitätsnahen Bedingungen das Vorgehen im Gebäude trainiert. Ein sogenannter Rauchvorhang kam zum Einsatz, um die Ausbreitung von Rauch innerhalb des Gebäudes zu begrenzen und Flucht- sowie Rettungswege länger rauchfrei zu halten. Parallel dazu wurde außen eine Riegelstellung aufgebaut. Diese dient dazu, angrenzende Gebäudeteile oder Nachbargebäude vor den Flammen zu schützen und eine weitere Ausbreitung des Feuers zu verhindern.
Ein besonderer Bestandteil der Übung war die Simulation eines Atemschutznotfalls. Dabei wurde ein Szenario nachgestellt, bei dem ein Trupp im Innenangriff in eine Notlage gerät und schnelle Hilfe benötigt. Solche Situationen sind selten, aber besonders kritisch – deshalb ist es umso wichtiger, dass jeder Handgriff sitzt. Die Kameradinnen und Kameraden trainierten die Rettung eines verunfallten Truppmitglieds unter Zeitdruck und mit eingeschränkter Sicht.
Solche Übungen zeigen, wie vielseitig und anspruchsvoll die Arbeit in der Feuerwehr ist. Sie erfordern Teamarbeit, technisches Verständnis und körperliche Fitness – vor allem aber Engagement für die Gemeinschaft. Wer Interesse hat, selbst Teil dieses Teams zu werden, ist jederzeit willkommen.