Anfänge und Pflichtfeuerwehr (Bis 1929)

1901

Gründung

04.11. - Erste Erwähnung der "Feuerspritze von Lanzingen" im Schreiben des Directors der Hessischen Brandversicherungsanstalt
Die Aufschrift "Lansingen 1901" auf dieser Pumpe gilt als das erste Zeugnis und Gründungsdatum der Feuerwehr Lanzingen.

1906

Erste Wehrführung

Karl Schick (Haus Nr. 1) wird als Ortsbrandmeister und Wilhelm Huth (Haus Nr. 12) als Stellvertreter genannt

1910–1927

Die Anfänge

Bericht über die Prüfung des Feuerlöschwesens mit 33 Mann, 4 Steigerausrüstungen und 1 Feuerspritze. Die Wasserversorgung erfolgte laut Prüfberichten über 27 Brunnen.

1920

Schlauchwagen

Anschaffung eines Schlauchwagens.

1923

Erste Hydranten

15. Juli/23. September 1928: Es werden 30 Mann, 8 Steigerausrüstungen, 12 Unterflur-Hydranten und 1 Standrohr verzeichnet

1929

Ende Pflichtfeuerwehr

Bis 15. September 1929: Es bestand eine Pflichtfeuerwehr, der alle Männer vom vollendeten 17. bis zum vollendeten 50. Lebensjahr angehören mussten.

Die Zeit der Gründung der Freiwilligen Feuerwehr und Zweiter Weltkrieg

1929

Gründung

Die Mannschaftsstärke betrug 38 Mann; sie waren nicht uniformiert und verfügten über 4 Steigerausrüstungen.


1934

Vereinsgründung

07. Februar 1934: Die Satzung der „Freiwillige Feuerwehr Lanzingen e.V.“ wird verabschiedet; Wehrführer war Huth.

1918–1939

Brandmeister

Karl Huth, Walter Huth und Karl Koller waren als Brandmeister tätig.

1939-1945

Feuerwehr im Krieg

Siegfried Günther führte die Feuerwehr, welche militärisch geführt wurde. Es wurde hauptsächlich auf Frauen zurückgegriffen, da die männlichen Bürger im Krieg waren.

1945

Großbrand

Der Brand des Anwesens von Wilhelm Wenzel (Allwisse-Haus) brannte trotz Einsatz der alten Handspritze und der bewährten Ledereimer-Kette bis auf die Grundmauern ab.

1929

Ende Pflichtfeuerwehr

Bis 15. September 1929: Es bestand eine Pflichtfeuerwehr, der alle Männer vom vollendeten 17. bis zum vollendeten 50. Lebensjahr angehören mussten.

Die Zeit der Gründung der Freiwilligen Feuerwehr und Zweiter Weltkrieg

1929

Gründung

Die Mannschaftsstärke betrug 38 Mann; sie waren nicht uniformiert und verfügten über 4 Steigerausrüstungen.


1934

Vereinsgründung

07. Februar 1934: Die Satzung der „Freiwillige Feuerwehr Lanzingen e.V.“ wird verabschiedet; Wehrführer war Huth.

1918–1939

Brandmeister

Karl Huth, Walter Huth und Karl Koller waren als Brandmeister tätig.

1939-1945

Feuerwehr im Krieg

Siegfried Günther führte die Feuerwehr, welche militärisch geführt wurde. Es wurde hauptsächlich auf Frauen zurückgegriffen, da die männlichen Bürger im Krieg waren.

1945

Großbrand

Der Brand des Anwesens von Wilhelm Wenzel (Allwisse-Haus) brannte trotz Einsatz der alten Handspritze und der bewährten Ledereimer-Kette bis auf die Grundmauern ab.

Nachkriegszeit bis zur Wende

1946

Erste Motorspritze

Anschaffung der ersten Motorspritze in Zusammenarbeit mit Bürgermeister Adam Schick. Die Finanzierung erfolgte durch den Erlös des ersten Feuermaskenballes, einem Gemeindezuschuss und das „Fuggeln“ (Holzverkauf).

1949

Erste Lehrgänge

Die ersten Lehrgänge in der Landesfeuerwehrschule in Kassel wurden absolviert, darunter Heinrich Müller und Gustav Amberg als Maschinisten

Bis 1954

Lagerhäuschen

Der Aufbewahrungsort der Geräte war das alte Glöckelhäuschen.

1954-1968

Lagerwechsel

Die Geräte waren in der Schule (später Menü) untergebracht.

1959

Beginn Nachweisführung

Beginn der lückenlosen Nachweisführung über die Tätigkeiten der Feuerwehr in gebundener Form

1959-1972

Ära Herbert Staab (1959–1972)

Herbert Staab wurde zum Feuerwehrhauptmann (später Ortsbrandmeister) von Lanzingen gewählt. Er blieb bis zum 07. November 1972 im Amt.

1960

Sirenenwechsel

Bis 1960 erfolgte sie im Ernstfall durch kräftiges Sturmläuten am „Glöckelhäuschen“. Zu Übungen alarmierten Karl Amberg und Karl Seiler mit der Trompete („es Seihorn“). Ab 1960 erfolgte die Alarmierung durch die Luftschutzsirene.

1965

Dienstpläne

Installation von elektrischem Licht im alten Gerätehaus (Schule). Dienstpläne wurden auf Anordnung von Wehrführer Herbert Staab mit der Schreibmaschine geschrieben.

1968

Eigenes Feuerwehrhaus

Umzug in eigene Räume nach Fertigstellung des neuen Gerätehauses in Verbindung mit dem Dorfgemeinschaftshaus (heute Kindergarten).

1969

Erstes Feuerwehrauto

Anschaffung des ersten motorisierten Feuerwehrautos (als Geräte-Auto bezeichnet) in Zusammenarbeit mit Bürgermeister Adam Huth.

1971

Zusammenschluss Gemeinde Bieber

Drei Einsätze, unter anderem ein Scheunenbrand im Unterdorf. Uniformen wurden mit neuen Wappen (Axt, Helm, Brechstange, FFW-Lanzingen) versehen anlässlich des Zusammenschlusses des Obergrundes zur „Gemeinde Bieber“.

1972-1988

Ära Wolfgang Huth

07. Dezember 1972: Wolfgang Huth wurde zum Wehrführer gewählt. Er hatte das Amt bis 1988 inne.

1975

Erste Satzung der FFW

Verabschiedung der ersten Satzung der FFW-Lanzingen.

1981

Zusammenschluss Gemeinde Biebergemünd

Neue Uniformabzeichen wurden aufgrund des Zusammenschlusses zur Großgemeinde Biebergemünd benötigt. Lanzingen war erstmals Austragungsort der Jahreshauptversammlung der Feuerwehren von Biebergemünd

Moderne

1992

Gründung Jugendfeuerwehr

25. Oktober 1992: Gründung der Jugendfeuerwehr mit 9 Jugendlichen (2 Mädchen und 7 Jungen).

1996

Planung neues Gerätehaus

Beginn der Planungen für den Bau des neuen Gerätehauses am Kindergarten.

1997-2008

Ära Jens Gaul

Baubeginn des neuen Gerätehauses. Jens Gaul wurde zum neuen Wehrführer gewählt (bis 2008). Walter Lenz übernahm das Amt des Ortsbrandmeisters von Biebergemünd. Klaus Köhler wurde 1. Vorsitzender

1999

Einweihung Gerätehaus

06. Juni 1999: Feierliche Einweihung des neuen Gerätehauses nach insgesamt 1500 Stunden Eigenleistung der Mitglieder.

2008-2025

Ära Holger Huth

Holger Huth wurde zum Wehrführer gewählt.

2026 - heute

Ära Heimo Müller

Heimo Müller wurde zum Wehrführer gewählt.

Leidenschaft für Schutz und Rettung – seit jeher im Dienst der Gemeinschaft.

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